
Innenausbau An den Bänken
Innenausbau eines Privathauses mit Lehmbauwänden, Lehmputz und aufeinander abgestimmten Oberflächen.
Warum Lehm
Auf rund 600 Quadratmetern entstanden Lehmbauwände und Lehmputzflächen. Lehm nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, wirkt als Speichermasse und ergibt eine Oberfläche, die sich weder wie Gips noch wie Kalk anfühlt.
Er verlangt aber auch eine andere Bauplanung. Lehm trocknet langsamer als konventionelle Putze, und die Trockenzeit lässt sich nicht beschleunigen, ohne die Oberfläche zu gefährden. Wer mit Lehm baut, plant den Terminplan um diese Zeiten herum.
Eine Oberfläche ohne Reparaturstellen
Lehmputz wird als Sichtfläche wahrgenommen, nicht als Untergrund für einen Anstrich. Ausbesserungen bleiben deshalb sichtbar. Das verschiebt die Sorgfalt nach vorne: Untergrund, Auftrag und Nachbearbeitung müssen im ersten Durchgang stimmen.
Entsprechend haben wir die Reihenfolge der Gewerke daran ausgerichtet. Alles, was noch in die Wand musste, war fertig, bevor der Putz kam.
Böden und Fliesen
Ergänzend wurden rund 160 Quadratmeter Parkett und ebenso viele Quadratmeter Bodenfliesen verlegt, dazu 30 Quadratmeter Wandfliesen. Die Materialwahl folgt dem Lehm: warme, ruhige Oberflächen, die den Charakter der Wände nicht überstimmen.
Zusammenarbeit
Geplant hat das Projekt HS Architekten BDA, Hirschmüller Schindele PartGmbB, mit denen wir bereits an den Atelier Gardens und an einer Altbauwohnung in Mitte zusammengearbeitet haben. Ausgeführt wurde der Innenausbau von Juli bis Dezember 2025.
- Bauherr
- Privatkunde
- Leistung von 73grad
- Innenausbau, Lehmbau, Boden- und Fliesenarbeiten
- Umfang
- 600 m² Lehmbau, 160 m² Parkett, 190 m² Fliesen
- Bauzeit
- Juli bis Dezember 2025
- Standort
- Berlin






